Myofunktionelle Störungen

Leitsymptome Myofunktioneller Störungen

Bei einer myofunktionellen Störung liegt im Wesentlichen eine Fehlfunktion aller beteiligten Muskeln im Mundbereich vor (Wangen-, Lippen-, Zungenmuskulatur).

  • Störungen des orofacialen Gleichgewichtes
  • Dauerhaft fehlender Mundschluss
  • Infantiles Schluckmuster (Zungenvorstoß beim Schlucken)
  • Vorverlagerung der Zunge (an oder zwischen die Zähne während des Schluckens und/oder Sprechens)

Diagnostik

Die klassische Diagnostik ist in erster Linie eine Blickdiagnostik.

Typische Befunde sind:

offener Mund als Folge der reduzierten Lippenkraft
„Nadelkissenkinn“ durch unterstützende Aktivität des Muskulus mentalis
interdentale Zungenruhelage
nach vorne gerichtete Zungenbewegung beim Schlucken
ungeschickte Zungenmotorik.

Folgen einer Myofunktionellen Störung

  • Zahnfehlstellungen
    Durch Bewegungsabläufe während des Schluckens, bei denen die Zunge in unphysiologischer Weise gegen die Zähne drückt, kommt es oft zu Zahnfehlstellungen.
    Artikulationsstörungen
  • Durch diese falsche Zungenhaltung kann es insbesondere zu hörbaren Fehlbildungen der Zischlaute (s, sch) kommen.

Ziel der Behandlung

  • Normalisierung der Zungenlage
  • Verbesserung der muskulären Voraussetzungen zur Korrektur von Zahn- und Kieferanomalien
  • Aufbau eines physiologischen Schluckablaufes
für Fragen und Termine
030 - 803 30 57